Stelle sicher, dass alle Treiber installiert sind und funktionieren! Sonst kann es zu Problemen beim flashen kommen. Die Links findest du auf der Startseite des Konfigurators im unteren Bereich. Unter Windows müssen diese installiert werden, bei MacOS musste ich bisher nichts nachträglich installieren und Linux Distributionen habe ich bisher nicht ausprobiert.

Hast du deine Backups erstellt, ist es an der Zeit die 4.6 Firmware zu konfigurieren. Der Konfigurator bietet mittlerweile die Möglichkeit, dass man die Firmware nach seinen Bedürfnissen anpassen kann, anstatt alle möglichen Protokolle zu flashen, die eventuell nicht benötigt werden. Das spart Speicherplatz und der FC kann ein bisschen besser rechnen. Klicke oben rechts auf den Button Firmware aktualisieren.

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Klicke anschließend auf den Slider Vorabversionen anzeigen, es erscheint das Dropdownmenü in der ausgewählt werden kann, welcher Releasestate geflasht werden soll. Wähle zum jetzigen Zeitpunkt Development. Wähle den zu flashenden FC entweder über das Dropdown Menü oder durch einen Klick auf den Button Autoerkennung aus und über das Dropdownmenü unterhalb 4.6.0-dev.

Es ploppt ein neues Menü auf, indem du auswählen kannst, welche Buildoptionen in der Firmware berücksichtigt werden sollen. Wähle zuerst das Funkprotokoll, dass du nutzt. Also CRSF für Crossfire und ELRS, oder SBUS für DJI und SBUS-Empfänger. Es besteht durch den Cloudbuild nicht mehr die Möglichkeit, dass nach dem Flashen über den Konfigurator ein anderes Funkprotokoll ausgewählt werden kann. Das heißt, wenn du jetzt ELRS verwendest aber irgendwann über eine Air Unit mit RC3 steuern möchtest, musst du die Firmware wieder neu builden und flashen!

Unterhalb von Funkprotokoll findest du weitere Optionen, die ab- oder angewählt werden können. Zum Beispiel GPS, Magnetometer, OSD (HD digitaler VTx)/(SD analoger VTx), LED Strip oder VTx. Wähle hier die Optionen, die du für deinen Build benötigst. Hast du ein GPS mit Kompass und einen analogen VTx, musst du auch die Optionen GPS, Magnetometer, OSD-(SD) und VTx anwählen und flashen. Ansonsten sind diese Funktionen in deiner Firmware nicht vorhanden und können auch nicht verwendet werden. Das Motorprotokoll sollte auf D-Shot stehen bleiben, es sei denn dein ESC/Build verwendet einen ESC, der dieses Protokoll nicht unterstützt, was mittlerweile aber kaum der Fall ist und wer solch einen ESC verwendet, der wird (hoffentlich) wissen, welches Protokoll er anwählen muss.

Sind alle Optionen ausgewählt, die du für deine Firmware benötigst, muss diese noch gebaut werden. Klicke dazu unten rechts auf den Button Firmware laden (online) und der Konfigurator bastelt dir anhand deiner Auswahl die passende Firmware zusammen und lädt diese runter. Willst du die Firmware-Datei auch lokal speichern, klicke auf Firmware laden (lokal) und speichere die Datei auf deinem PC. Klicke im nächsten Schritt auf Firmware flashen und warte, bis der der Ladebalken Programmierung erfolgreich anzeigt. Bricht der Konfigurator während des Flashens ab oder der Ladebalken bewegt sich nicht weiter, lässt das auf ein Treiber- oder DFU-Problem schließen. Installiere die notwendigen Treiber erneut und starte den PC neu. Funktioniert immer noch nicht? Dann ziehe den FC erstmal vom USB-Kabel ab, stelle den Slider Keine Reboot-Sequenz an, drücke den Boot-Knopf des FCs und halte diesen gedrückt, während du das USB-Kabel wieder in den FC steckst. Anschließend wieder auf Firmware flashen klicken und spätestens dann sollte es funktionieren und Betaflight 4.6 auf deinem FC installiert werden.

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Hat alles funktioniert, sollte sich der Konfigurator automatisch mit deinem FC verbinden und der erste Tab angezeigt werden. In der Mitte ist eine Drohne visualisiert, welche auf die Bewegungen des Flight Controllers reagiert. Prüfe schonmal, ob sich die Drohne auf dem Bildschirm genauso verhält, wie deine Drohne, wenn du sie um die drei Achsen drehst. Tut sie das nicht, ist das kein Grund zur Panik. Es muss der Firmware lediglich mitgeteilt werden, wie der Gyro-Chip montiert wurde. Das machen wir im nächsten Kapitel. Was wir in diesem Tab noch machen können, ist die Kalibrierung des Beschleunigungssensors. Dies dient dazu, dass die Drohne eine neutrale Fluglage im

Angle

und

Horizon

Flugmodus hält. Also nicht nach vorne, hinten, links oder rechts abdriftet. Wichtig vor der Kalibrierung ist, dass der Flight Controller final befestigt wurde. Wird der FC nach der Kalibrierung gelöst, muss diese auch erneut durchgeführt werden. Platziere die Drohne zur Kalibrierung auf einer ebenen Fläche und klicke auf

Beschleunigungssensor kalibrieren.

Dauert auch nur ein paar Sekunden. Die Kalibrierung des Kompasses können wir erst durchführen, wenn dieser auch korrekt eingerichtet wurde.